Die Nachkriegszeit im Gespräch: Trix und Robert Haussmann (27.11.2012)



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Das Ehepaar Trix (*1933) und Robert (*1931) Haussmann zählt seit den späten 1960er Jahren zu den prägenden Figuren der Schweizer Architektur- und Designlandschaft. Der ausgebildete Innenarchitekt Robert Haussmann (Schüler u. a. von Johannes Itten, Gerrit Rietveld und Willy Guhl) begann schon in den 1950er Jahren Möbel und Innenräume zu entwerfen. Im Jahr 1967 gründete er zusammen mit seiner Frau Trix Högl das gemeinsame Entwurfsbüro. Dank ihrer innovativen, provokanten und theoretischen Auseinandersetzung mit Materialien, Farben und Formen gehörten sie in den 1970er und 1980er Jahren zur internationalen Avantgarde. Zum vielfältigen Werk des Architekten- und Designerpaares gehören Zürcher Architekturprojekte wie die Kronenhallen Bar (1965), die Boutique Lanvin (1977) oder zahlreiche Renovierungen und Umgestaltungen im Hauptbahnhof (1979–1984, 1987–1991), die ironische Möbelserie «Lehrstücke» seit den späten 70er Jahren sowie Möbel und Designobjekte für internationale Firmen.


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Prof. Dr. Laurent Stalder