Die Nachkriegszeit im Gespräch: Paul Andreu (9.4.2013)



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Paul Andreu (*1938) gehört zu den wichtigsten Architekten von Infrastrukturbauten in der Nachkriegszeit. Nach dem Studium an der École des Ponts et Chaussées und an der École des Beaux-Arts in Paris arbeitet er seit 1968 zuerst als Ingenieur und später als Chefarchitekt bei der Gesellschaft Pariser Flughäfen, wo er insbesondere für den Bau des Flughafens Charles-de-Gaulle verantwortlich zeichnet (u. a.: Terminal 1, RER Bahnhof, Terminal 2, TGV Bahnhof). Daneben realisierte er Flughäfen oder Flughafenbauten in Dhaka (1979), Abu Dhabi (1982), Dar Es-Salaam (1984), Jakarta (1985), Kairo (1986), Osaka (1987), Manila (1990), Sanya (1994), Santiago (1994), Pointe-à-Pitre (1996), Shanghai Pudong (1996), das Kernkraftwerk von Cruas (1975), das französische Teminal des Tunnels unter dem Ärmelkanal (1986, 1996) oder auch die Skisprungschanze von Courchevel (1988). Seit der Eröffnung des eigenen Architekturbüros 2002 arbeitet Paul Andreu an grossen Infrastrukturprojekten vor allem in China. 1996 wurde er Mitglied der französischen Akademie des Beaux-Arts.


Kontakt


Prof. Dr. Laurent Stalder