Die Nachkriegszeit im Gespräch: Luigi Snozzi (16.11.2010)



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Luigi Snozzi (*1932) studierte von 1952 bis 1957 an der ETH Zürich und gründete 1958 sein eigenes Büro in Locarno. Von 1962 bis 1968 arbeitete er in einer Bürogemeinschaft mit Livio Vacchini und teilt seit 1980 das Büro mit Bruno Jenni. 1988 eröffnete er ein Zweitbüro in Lausanne. Zwischen 1973 und 1975 war Luigi Snozzi Gastdozent an der ETH Zürich und lehrte von 1985 bis 1997 als ordentlicher Professor an der EPF in Lausanne.
Internationale Aufmerksamkeit erregte Luigi Snozzi durch die Umgestaltung und Revitalisierung des Dorfes Monte Carasso im Tessin (1977). Weitere wichtige Bauten von Luigi Snozzi sind die Schule und das Rathaus in San Nazzaro (1973–1978), die Casa Kalman in Brione s. Minusio (1975–1976), das Haus Barbarossa in Minusio (1985), die Wohnzeile STOA in Maastricht (1993–2002) sowie zahlreiche weitere Wohnungsbauten und städtebauliche Entwürfe. Seine Sichtbetonbauten stehen nicht nur für das Weiterdenken der modernen Architektur, sondern auch für die Vermittlung zwischen dem architektonischen Objekt und dem öffentlichen Raum der Stadt und der Landschaft.


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Prof. Dr. Laurent Stalder