Die Nachkriegszeit im Gespräch: Fumihiko Maki (15.5.2012)



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Fumihiko Maki (*1928) ist seit den späten 1950er Jahren eine prägende Persönlichkeit in der japanischen Architektur und gilt heute als einer ihrer wichtigsten lebenden Vertreter. Er studierte von 1948 bis 1952 bei Kenzo Tange an der Universität von Tokio und anschliessend an der Cranbrook Academy of Art und der Harvard Graduate School of Design. Nach einer Beschäftigung für Skidmore, Owings und Merril in New York (1954–1955) und für Josep Lluís Sert in Cambridge, Mass. (1955–1958) schliesst er sich 1960 den Metabolisten an und beginnt eine einflussreiche eigenständige Lehr-, Publikations- und Entwurfstätigkeit. Zu Makis wichtigsten Bauten zählen unter anderen das Hillside Terrace-Projekt (Tokio, 1969–1992), das Spiral (Tokio, 1985), die Makuhari Messe (Chiba, 1989) und das Yerba Buena Center for the Arts (San Francisco, 1993). 1993 wurde Maki mit dem Prizker-Preis, 1999 mit dem Praemium Imperiale und im vergangenen Jahr mit der AIA Gold Medal für seine Beiträge zur Theorie und Praxis der Architektur ausgezeichnet.


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Prof. Dr. Laurent Stalder