Die Nachkriegszeit im Gespräch: François Dallegret (8.11.2011)



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François Dallegret (*1937) war einer der schillerndsten Figuren der französischen und kanadischen Kunst- und Architektur-Avantgarde der 1960er und 1970er Jahre. Nach einem abgebrochenen Studium an der École des Beaux-Arts in Paris 1963, siedelte er nach zweijähriger Zwischenstation nach Montréal über, wo er als Architekt, Innenarchitekt und Graphiker tätig war. Seine Arbeiten wurden in den führenden Galerien in Paris, New York und Montréal gezeigt und in Kunst-, Architektur-, Kultur- und anderen Zeitschriften publiziert. Das zeichnerische Werk von François Dallegret ist von Maschinen bevölkert, die sämtliche Lebensbereiche und -formen umfassen: Neben Autos und Raketen finden sich dort interaktive Diktiermaschinen, Kunst-, Koch- oder Pressearbeitsmaschinen, sowie Architekturmaschinen – in Plastik oder in Beton gegossen oder provisorisch aus Gerüsten aufgebaut––, Freizeitmaschinen (Discos und Bars) und Konsummaschinen (Shopping-Malls).


Kontakt


Prof. Dr. Laurent Stalder