Die Nachkriegszeit im Gespräch: Bruno Reichlin (7.5.2015)



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Bruno Reichlin (*1941) ist mit seinem herausragenden praktischen und theoretischen Werk eine der zentralen Figuren der Architektur der Nachkriegszeit in der Schweiz. Nach dem Studium an der ETH Zürich gründete er 1970 gemeinsam mit Fabio Reinhart ein eigenes Architekturbüro in Lugano und zeichnete für wegweisende Bauten wie die Casa Tonini in Toricella (1974) und Wettbewerbsbeiträge wie für die Restaurierung des Castello Grande in Bellinzona (1976) verantwortlich. Gleichzeitig lehrte und forschte Bruno Reichlin als Assistent von Aldo Rossi und als Mitarbeiter am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur an der ETH Zürich und als Professor seit 1984 an der Ecole d’Architecture in Genf und seit 2002 an der Accademia di architettura in Mendrisio. Seinen einflussreichen Studien zum Werk von Le Corbusier, Carlo Mollino oder Jean Prouvé und zahlreichen Aufsätzen gemein ist das Verhandeln des Entwerfen zwischen Theorie und Praxis.


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Prof. Dr. Laurent Stalder