Die Nachkriegszeit im Gespräch: Bruno Flierl (17.11.2009)



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Bruno Flierl (*1927) studierte 1948–1951 an der Hochschule für Bildende Künste in Westberlin. Er zog 1950 nach Ostberlin und arbeitete seit 1952 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Deutschen Bauakademie in der DDR, unter anderem bei Hans Schmidt. Er wirkte als Chefredakteur der Zeitschrift «Deutsche Architektur» (1962–1964), als Architekturtheoretiker und Hochschullehrer. In seinen theoretischen Arbeiten setzte er sich mit dem Wechselverhältnis von Architektur und Gesellschaft auseinander. Obwohl überzeugter Sozialist, führten seine kritischen Einwände immer wieder zu massiven Einschränkungen in seinem Berufsleben in der DDR. Nach 1989 arbeitete Bruno Flierl in verschiedenen Fachgremien des Städtebaus und der Architektur zum Prozess der Vereinigung von Ost und West und publizierte u. a. zu Hochhaus und Stadt, zur gebauten DDR und zur Entwicklung des Zentrums von Berlin.


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Prof. Dr. Laurent Stalder