Die Nachkriegszeit im Gespräch: Aurelio Galfetti (13.4.2010)



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Aurelio Galfetti (*1936) gilt als einer der Hauptvertreter der Tessiner Architektur des 20. Jahrhunderts. Von 1954 bis 1960 studierte er Architektur an der ETH Zürich und eröffnete 1960 sein eigenes Architekturbüro in Lugano. Von 1962 bis 1970 arbeitete er in einer Bürogemeinschaft mit Flora Ruchat und Ivo Trümpy und zwischen 1970 und 1978 bei verschiedenen Projekten mit Livio Vacchini, Luigi Snozzi, Rino Tami und Mario Botta zusammen. 1984 war er Gastprofessor an der EPF Lausanne und 1987 an der UP8 in Paris. 1996 gründete Galfetti zusammen mit Mario Botta die Accademia di Architettura in Mendrisio, als deren Direktor er von 1996 bis 2001 tätig war. Zu seinen wichtigen Bauten zählen unter anderem das Einfamilienhaus Rotalinti (Bellinzona, 1960–1961), das Freibad in Bellinzona (1967–1970), die Zentralpost in Bellinzona (1977–1985); die Restaurierung der Burg Castelgrande (Bellinzona, 1981–1991) und das Büro- und Geschäftshaus Ulysses (Lausanne, 1991–1994).


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Prof. Dr. Laurent Stalder