Has Modern Architecture Run Out of Steam?

Seminar Particular Questions in Architectural Theory (052-0839-18)
Veranstalter: Professur Stalder
Dozierende: Dr. Andreas Kalpakci
Zeit: Montag, 12.45–14.30 Uhr
Ort: HIL D 60.1
 



Für postmoderne Kritiker markiert das Jahr 1972 den «Tod der modernen Architektur». Trotzdem charakterisieren zentrale Fragestellungen des Modernismus’ immer noch unsere gebaute Umwelt, wie beispielsweise wiederkehrende soziopolitische Themen (wie Immobilien- und Umweltkrisen) oder neue technoökonomische Visionen (unter anderem digitale Fabrikation und Smart City-Konzepte). Doch woher rühren solche Kontinuitäten? Und welche Strukturen verbergen sich dahinter? In diesem Seminar setzen wir uns über die Rhetorik modernistischer Deklarationen hinweg, indem wir stattdessen jene bürokratischen Instrumente und globale Netzwerke analysieren, die aus institutionellen Vertretern eines rational-umfassenden Architektur- und Städtebauverständnisses des 20. Jahrhunderts hervorgegangen sind. Wir beschäftigen uns dabei intensiv mit den Congrès Internationaux d’Architecture Moderne (CIAM), die einflussreichste architektonische Vereinigung des Modernismus. Als Fallstudien dienen Projekte von den Siedlungen des Neuen Frankfurts, der Unité d’Habitation in Marseille bis zu den Carrières Centrales in Casablanca und dem Golden Lane Estate in London. Unser Fokus gilt dabei den Umständen ihrer Entstehung sowie dem fortdauernden Einfluss der damals etablierten Strukturen. Als Grundlage greifen wir dabei auf die Originaldokumente der CIAM zurück, die im gta Archiv aufbewahrt werden und mit denen wir eng im Rahmen dieses Seminars zusammenarbeiten werden.


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Dr. Andreas Kalpakci